Eine Besonderheit unseres Hauses ist die hochqualifizierte anthroposophische Pflege. Alle Pflegenden im Paracelsus-Krankenhaus beherrschen die gängigen pflegerischen Tätigkeiten wie Wundversorgung, Infusionstherapie und Notfall-Maßnahmen. Pflege bedeutet für uns jedoch mehr, als den Patienten „satt, sauber und warm“ zu halten. Wir verstehen darunter vor allem, dem Menschen im Schutze der hüllegebenden Pflege wieder zu Selbständigkeit und Autonomie zu verhelfen – kurzum: zu einem menschenwürdigen Dasein, wie es auch in unserem Pflege-Leitbild zum Ausdruck kommt.. Das schließt den Respekt vor der Individualität ebenso ein wie die Zugewandtheit und Fürsorge für eine pflegebedürftige Persönlichkeit. Denn in einer Zeit, in der Menschen immer mehr vereinzeln, kommt dem Berühren und Berührtwerden in der Pflege ein besonders großer Stellenwert zu.

Ein Ingwer-Nieren-Wickel wärmt durch und durch (ganz oben), eine Organeinreibung (unten rechts) stärkt bestimmte Körperfunktionen. Das Waschen ist für unsere Schwestern viel mehr als Körperpflege – es ist ein tägliches Ritual, das Zuwendung und Aufmerksamkeit erfordert. Auf diese besondere Qualität der Pflege legen wir viel Wert.

Eine besondere Kompetenz unserer Pflegenden besteht in äußeren Anwendungen:

All das sind keineswegs „Wellness“-Behandlungen, die nur zum Ziel haben, dass Sie sich gut entspannen! Sie wirken meist so tiefgreifend, dass der Effekt unmittelbar spürbar ist. Mehr noch: Oft sind sie sogar eine Art „Türöffner“ für Maßnahmen, die dann das Gesunden einleiten und weiter voranbringen können.

Bei uns im Haus finden auch immer wieder spezielle Aus- und Fortbildungen in Anthroposophischer Pflege statt.