Das Herz ist zweifellos eines der wichtigsten Organe im menschlichen Organismus. Nicht nur, weil es im Mittelpunkt des Blutkreislaufs steht, sondern weil es eine ganz zentrale Bedeutung für die gesamte Persönlichkeit hat. Wenn Sie etwas am Herzen haben, arbeiten wir deshalb immer auf drei Ebenen:

  1. Mit modernster Diagnostik und Therapie, um die Krankheit zu erkennen und zu behandeln.
  2. Mit den Mitteln der Anthroposophischen Medizin, um den Prozess des Gesundens und Heilens einzuleiten.
  3. Mit Gesprächen, damit Sie Ihren individuellen Weg im Umgang mit der Krankheit finden.

Das gilt für alle Herzerkrankungen, egal, ob Sie mit einem Herzinfarkt, einer koronaren Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche oder einer Herzmuskelentzündung zu uns kommen.

Zurzeit arbeiten wir mit der Kardiologin Dr. Angela Stettin zusammen (links). Auch Röntgenbilder geben Aufschluss über Erkrankungen des Herzens – hier unser Leitender Arzt, Dr. Mathias Sauer, beim Befunden der Bilder.

Das Hauptanliegen der Kardiologie am Paracelsus-Krankenhaus geht weit über die „Reparatur“ eines Defektes hinaus. Bei einer koronaren Herzerkrankung zum Beispiel lassen wir bei Bedarf – in Kooperation mit den umliegenden, darauf spezialisierten Kliniken – die verursachenden Engstellen in den Herzkranzgefäßen aufdehnen und mit einem feinen Drahtgeflecht (Stent) versorgen, um die Durchblutung des Herzens wieder zu verbessern. Aber dabei bleiben wir nicht stehen. Denn Angina pectoris oder auch ein Herzinfarkt sind ja nur die Spitze des Eisbergs, gewissermaßen die Spätstadien und Folgen der Grundkrankheit, in diesem Fall der Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen.

Das gilt in ähnlicher Form auch für Herzrhythmusstörungen oder eine Herzschwäche.

Deshalb ist es für uns so wichtig, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen über die Faktoren, die diese Krankheit ermöglicht haben. Wir denken mit Ihnen gemeinsam darüber nach, was nötig ist, damit sich die Krankheit nicht verschlimmert bzw. damit Sie künftig gesund bleiben.