ANTHROPOSOPHISCHE PFLEGE

Seit über 80 Jahren wird Anthroposophische Pflege in verschiedenen medizinisch-therapeutisch-pflegerischen Einrichtungen ausgeübt. Ihr Anliegen ist es nicht eine Alternative zur herkömmlichen Pflege zu sein. Sie versucht vielmehr Ansätze zu geben für ein erweitertes Verständnis von Krankheit und Gesundung und der Entwicklung des Menschen.

Außerdem hat sie ein breites Spektrum an Pflegemethoden entwickelt, mit denen die Pflegenden auch therapeutisch für den Patienten tätig werden können. Sie bereichert somit die Pflegekultur einer Einrichtung, vom Menschenbild bis zur pflegenden Handlung.

Hier einige Beispiele aus der Pflegepraxis der Äußeren Anwendungen:

Wickel und Auflagen:
Hier handelt es sich um die Behandlung bestimmter Organe oder Körperregionen mit therapeutischen Substanzen.
Dazu dienen medizinische Tees (z.B. Kamille, Schafgarbe), Salben (z.B. Arnika, Kupfer), Öle (z.B. Lavendelöl), aber auch Senf- und Ingwermehl, Quark oder Zitrone.

Rhythmische Einreibungen nach Wegman/Hauschka:
Diese Methode unterstützt die Wirkung therapeutischer Substanzen (Öle und Salben) beim Auftragen auf die Haut durch eine besondere rhythmische Bewegung.

Teilbäder:
Hierbei handelt es sich um Arm-, Fuß- oder Sitzbäder (medizinische Vollbäder werden in der Regel in der Physiotherapieabteilung durchgeführt).
Es kommen dabei Essenzen (z.B. Calendula-Essenz), Bademilch (z.B. Rosmarin-Bademilch) oder Senfmehl zur Anwendung.



Der Verband für Anthroposophische Pflege e.V. (VfAP) setzt sich für Weiterentwicklung dieser Pflege ein. Er ist Mitglied im Deutschen Pflegerat (DPR).
Informieren Sie sich hier:
www.vfap.de