
Die Basis unseres Krankenhauses ist die Schulmedizin auf Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Bei der Diagnose setzen wir auf moderne Labor- und Apparatemedizin neben der Erfahrung und dem Wissen unserer Ärzte. Auch bei den Therapien ist die Schulmedizin gerade in der Akutphase von Erkrankungen unverzichtbar. Allerdings ergänzen wir diese Behandlungen je nach Krankheit und Individualität der Patienten um erweiterte medizinische Angebote.
In der modernen Medizin gibt es kaum noch einen Gegensatz zwischen der klassischen Schul- und der ganzheitlichen Medizin. Längst gilt die Erkenntnis, dass Psyche und Seele der Patienten Einfluss auf Krankheitsentstehung, Linderung und Heilung haben können. Und oft sind es sanfte Medikationen oder Therapien, die insbesondere bei chronischen Erkrankungen hervorragende Resultate erbringen. Die erweiterte Medizin im Paracelsus-Krankenhaus nimmt darauf Rücksicht.

Eine Orientierung für die erweiterten Behandlungsmodelle im Paracelsus gibt die anthroposophische Medizin. Dabei steht die Individualität der Patienten im Vordergrund. Vereinfacht gesagt: Nicht der kranke Mensch muss in ein Behandlungsschema passen, sondern umgekehrt die Behandlung zum Menschen. Zudem begreift die anthroposophische Medizin Krankheitsentstehung, Linderung und Heilung als ein komplexes Geschehen, dem man nur durch ganzheitliche Betrachtung gerecht werden kann. Hervorgehoben muss aber werden, dass die erweiterten Behandlungsansätze ein zusätzliches Angebot zur klassischen Schulmedizin darstellen. Sie steht interessierten Patienten zur Verfügung, ohne dass ein Automatismus zu ihrer Anwendung besteht. Dies besprechen die Ärzte im Einzelfall mit den Patienten.

Zu unserer erweiterten Medizin gehören:
Trotz der Einsparungen im Gesundheitswesen werden die erweiterten Therapieangebote des Parcelsus-Krankenhauses als eine der wenigen Kliniken in Deutschland von den Krankenkassen anerkannt. Dies geschieht auf der Grundlage guter Erfahrungen, die mit den Behandlungen in unserem Haus von vielen Patientinnen und Patienten gemacht wurden.